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Gerhard Furnier
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Traditionsschießen

Die Gründung des Deutschen Schützenbundes im Jahr 1861 in Gotha trug entscheidend dazu bei, den Schießsport zu vereinheitlichen. Es wurden erstmals Grundregeln geschaffen, welche Waffen, Kaliber und Scheiben auf welche Distanzen zur Verwendung kommen sollten.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hauptsächlich mit Perkussionsgewehren geschossen, deren Beladung mit Pulver und Blei nicht nur langwierig, sondern vor allem für die „einfache“ Bevölkerung unerschwinglich war. So blieb das sportliche Schießen im wesentlichen der städtischen Oberschicht und dem Adel vorbehalten.
Erst die Erfindung des Zimmerstutzens ermöglichte es einer breiteren Bevölkerungsschicht, den Schießsport auszuüben.

Heute kommen bei den Traditionsschützen im BSSB noch folgende Waffen zum Einsatz:

Feuerstutzen
Zimmerstutzen
Wehrmanngewehr
Alte Scheibenpistole

Im Rahmen des Oktoberfest-Landesschießens wird jährlich die Bayerische Traditionsmeisterschaft an den Ständen der Kgl. priv. FSG „Der Bund“ in Allach ausgetragen.

Ausführliche Informationen rund um das Thema Traditionsschießen finden Sie hier:
www.feuerbixler.de

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 18. August 2011 14:48 Uhr